Donautal 2025
Das Donautal – ein Ort, den viele von uns schon kennen und der uns doch jedes Mal aufs Neue verzaubert. Auch in diesem Jahr war es wieder das Ziel unserer sektionsübergreifenden Jugendgruppe. Das Ebinger Haus liegt direkt am imposanten Stuhlfels und damit in unmittelbarer Nähe zu einer beeindruckenden Vielfalt an Kletterfelsen. Kein Wunder also, dass sie für uns immer wieder ein besonderer Ausgangspunkt für gemeinsame Erlebnisse ist.
Schon beim Ankommen spürte man die Vorfreude auf eine Woche voller Abenteuer, Gemeinschaft und guter Laune.Gleich am ersten Tag verwandelte sich die Hüttenküche in eine kleine Backstube, ein der mit viel Eifer Brot gebacken wurde – selbstverständlich aus selbst hergestelltem Teig. Bis zum Ende der Woche waren fast 41 Kilogramm Mehl verarbeitet, eine beeindruckende Leistung, auf die alle mit Recht stolz sein konnten.
Das Wetter zeigte sich in dieser Woche von seiner abwechslungsreichen Seite. Von Sonnenschein und Nebel bis hin zu Regenschauern war alles dabei. Doch statt sich davon die Stimmung verderben zu lassen, machten wir das Beste daraus. Sobald es hieß „Ab zum Fels“, packten alle motiviert mit an. Selbst wenn der Regen uns dann doch einholte und wir durchnässt zur Hütte zurück kehren mussten, blieb die Begeisterung da.
Ein kleines Highlight war für viele das Klettern in Mehrseillängen. Fast jede und jeder durfte sich ausprobieren und gemeinsam im Zweier- oder Dreierteam neue Herausforderungen meistern. Auch die neuen Jugendleiterinnen und Jugendleiter der Sektion Kiel nutzten die Gelegenheit, uns beim Routeneinbau und bei der Organisation der Klettertage zu unterstützen und selbst neue Erfahrungen zu sammeln.
Eine kleine logistische Herausforderung stellte die Tatsache dar, dass wir ohne Auto unterwegs waren. Doch auch das meisterten wir mit Kreativität und Teamgeist. Für den Wocheneinkauf ging es kurzerhand mit dem Zug ins nahegelegene Sigmaringen. Dort wurden die Rucksäcke geleert, die Einkaufswagen gefüllt und die Vorräte schließlich gemeinsam zurück zur Hütte gebracht.
Kulinarisch wurden wir die ganze Woche über bestens versorgt. Neben dem frisch gebackenen Brot standen unter anderem selbstgemachte Flammkuchen und viele weitere Köstlichkeiten auf dem Speiseplan, die in der Hüttenküche mit viel Liebe zubereitet wurden.
Am Ende der Woche waren sich alle einig: Diese Ausfahrt war weit mehr als nur eine Kletterwoche. Sie war eine Zeit voller gemeinsamer Erlebnisse, Lachen, gegenseitiger Unterstützung und echter Naturverbundenheit.
Text Marvin Lieske